Erotische Spiele sind für Erwachsene konzipiert, um die Intimität zu steigern, sexuelle Fantasien auszuleben und die Kommunikation durch Rollenspiele zu fördern. Das Spielprinzip besteht typischerweise aus Würfeln, dem Ziehen von Aufgabenkarten oder dem Vorrücken auf einem Spielbrett, um sinnliche Aufgaben zu erfüllen, intime Fragen zu beantworten oder sich auf das Vorspiel einzulassen.
Grundlegende Spielmechaniken und Stile
Erotische Spiele lassen sich im Allgemeinen in einige Hauptkategorien einteilen, je nachdem, welche Art von Erlebnis man sucht:
- Spiele zur Förderung von Vorspiel und Intimität: Spiele, bei denen das Spielbrett einen Weg zum Schlafzimmer darstellt. Die Spieler ziehen in verschiedenen Stufen Karten (z. B. Intim, Leidenschaftlich, Erotisch), die sie dazu anregen, Fantasien zu teilen oder nicht-sexuelle bzw. halb-sexuelle Handlungen auszuführen, um die Erregung zu steigern.
- Rollenspiele und aufgabenbasierte Spiele: Das Spielbrett dient oft als Karte, deren Orte bestimmte sexuelle Handlungen, Stellungen oder die Verwendung erotischer Objekte nahelegen.
- „Erwachsenen“-Varianten von Klassikern: Versionen bekannter Spiele für Erwachsene. Spiele wie Monopoly wurden beispielsweise so umgestaltet, dass Spieler Körperteile oder Handlungen statt Immobilien „kaufen“ und „Miete“ in Form von körperlicher Anziehung oder sinnlichen Gefälligkeiten zahlen.
- Strip-Spiele: Die traditionellen Regeln wurden so angepasst, dass das Verlieren einer Runde, das Würfeln einer bestimmten Zahl oder das Spielen eines bestimmten Wortes das Ausziehen eines Kleidungsstücks erfordert.
Typische Ziele und Siegbedingungen
Anders als bei traditionellen Brettspielen, bei denen es darum geht, Ressourcen anzusammeln oder ein bestimmtes Ergebnis zu erreichen, dient der Sieg bei erotischen Spielen typischerweise als Katalysator für Intimität. Das Spielende erfordert in der Regel einvernehmlichen Geschlechtsverkehr, gegenseitige intime Massagen oder das Ausleben einer expliziten Fantasie.
Anpassungsmöglichkeiten: Die meisten Spiele basieren auf dem Prinzip der gegenseitigen Zustimmung oder der Vereinbarung eines „Safewords“. So können Spieler unangenehme Fragen auslassen und eine sichere und angenehme Atmosphäre schaffen.